Note 1044 — Anmerkungen.
Reading edition
Diese Vokabel findet sich in ganz gleicher Form und Bedeutung in der Schwäb. Händlerspr. in Degg. (215), während für Lütz. (214) die Schreibung Hanfert angeführt ist. Sie dürfte aufzufassen sein als eine (mit der typischen Endung -ert versehene) Abkürzung (durch Weglassung der Endsilbe, sog. Apokope) von dem älteren — als eine Art pars pro toto (nach dem Hauptbestandteil) erscheinenden — Synon. Hanfstaud(e) (s. schon Lib. Vagat. [54] u. a. m., so z. B. auch Dolm. der Gaunerspr. 93 sowie noch Schwäb. Händlerspr. 482). Vgl. Pott II, S. 23 und Günther, Rotwelsch, S. 67 vbd. mit Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 1145 (unter „Hanfert“) u. 1146 (unter „Hanfstaude“); s. auch die folgende Anm.