Note 985 — Anmerkungen.
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Fehma = Hand (Hände) ist demnach doch im Jenisch noch nicht völlig veraltet (vgl. „Einleitung“, S. 25, Anm. 61), jedoch erscheint es außer in der Verbindg. Fehma ste(c)ken = die Hände geben wenig gebräuchlich, namentl. nicht in Zusammensetzgn., während mit dem Synon. Grif(f)ling (-leng) eine Reihe solcher gebildet ist (vgl. Näh. schon unter „Daumen“). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 93 (Feme = Hand, plur. Fenem [wohl verschrieben], u. Fehma [sic] stecken = die Hand geben [wogegen Griffling hier „Handschuhe“ bedeutet); W.-B. des Konst. Hans 256 (Fehma = Hand); Schöll 272 (Feme = Hand); Pfulld. J.-W.-B. 337, 340 (Fehma = Arm, Hand, Fehma stecken = die Hand geben); in der schwäb. Gaun.-, Kunden- u. Händlerspr. nicht mehr bekannt, dagegen noch im Metzer Jenisch 216 (Fēm = Hand). Über weitere Belege im Rotwelsch sowie die Etymologie des Wortes (wohl vom nord. Zahlwort fem = 5, mit Bez. auf die fünf Finger der Hand) s. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 43, S. 65, 66 u. Anm. 1. Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 1051 (unter „Feme“) hat keine Erklärung hinzugefügt.