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Die jenische Sprache

Note 973 — Anmerkungen.

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Zu Spitzling = Hafer vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schwäb. Händlerspr. 481 (Spitzling [od. (seltener) Spitz] = Hafer; Nebenbdg. [488]: Weidenbaum), während das Pfulld. J.-W.-B. 340 dafür Spitzgib (od. bloß Gib [s. oben unter „Frucht“]) hat und das W.-B. des Konst. Hans 255 u. Schöll 271 Spitznase für „Gerste“ kennen. Im sonstigen Rotwelsch kommt Spitzling zwar schon seit d. 16. Jahrh. (s. Lib. Vagat [55]) für den Hafer vor, hat jedoch auch noch mehrere Nebenbedeutungen, wie (Näh-)Nadel, Nagel, Ahle (Pfriem) u. Messer; s. Günther, Rotwelsch, S. 60 vbd. mit Schütze, S. 93 (nach dem noch heute Spitzling = Hafer „besonders in Süddeutschland von fahrenden Künstlern u. dgl., die für ihr Wagenpferd fechten“, gebraucht werden soll).

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