Note 929 — Anmerkungen.
Reading edition
Zu Garo (-ri) vgl. in der schwäb. Händlerspr. (484) Anglersgâre = „membrum virile“. Ohne Zusatz ist Gari (-ro) in gleichem Sinne in einzelnen rotw. Quellen des 19. Jahrh. angeführt (s. z. B. Pfister 1812 [298], v. Grolman 23 u. T.-G. 98; Karmayer 58) und auch sonst mundartlich gebräuchlich (so z. B. im Elsaß; vgl. Martin-Lienhardt, Els. W.-B. II, Sp. 940). Zur Etymologie — aus der Zigeunersprache (vgl. „Einleitung“, S. 30) — s. die Lit-.Angaben in Groß’ Archiv, Bd. 56, S. 58, Anm. 3 u. dazu noch Finck, S. 63 (kār, kāro = „Schwanz, Schweif, männliches Glied, Ziemer“ [in den übrigen zig. W.-Büchnern usw. meist: gāro, bei Jühling, S. 221: Gār]).