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Die jenische Sprache

Note 919 — Anmerkungen.

Reading edition

Zu Flebbe (das auch noch „Paß“ bedeutet) gehört als Ableitung das Zeitw. flebben od. fleppen für „(die Papiere) kontrollieren“ od. „(den Paß) visieren“, das jedoch im Vokabular nur im Partiz. geflebbt od. gefleppt (= „kontrolliert, visiert“) angeführt ist. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 97 (Fleppe = Paß); Schöll 271 (Flebbe = Brief); Pfulld. J.-W.-B. 337, 338, 343, 344 (Flepp [Fleppe, -en] = Attestat, Brief, Buch, Paß, Schrift, Fleppapflanzer = Bücherschreiber, Fleppemalocher = Paßmacher); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 73, 76 (Fleppe = Papiere zum Wandern, fleppen = die Papiere visitieren); Schwäb. Händlerspr. 484 (Flepp [in Pfedelb. (212): Flebbe] = Papiere zum Ausweis, Paß [in Pfedelb. (213, 214) auch = Wanderbuch, Zeugnis], auffällig [in Pfedelb. (210)] flebben = gehen); s. auch Pleißlen der Killertaler 435 (Flepp = Papiere zum Ausweis) u. Pfälz. Händlerspr. 437 (Flebbe od. Flêber = Legitimation). Über weitere Belege im Rotw. u. in der Kundenspr. sowie die (nicht sichere) Etymologie s. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 33, S. 252/53 u. Anm. 4 u. Bd. 42, S. 41, Anm. 1 vbd. m. Weber-Günther, S. 186 (unter „Flebbert“) u. Schütze, S. 68. — Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 1567 (unter „Flepp[e]“) gibt keine etymol. Erklärung.

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