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Die jenische Sprache

Note 850 — Anmerkungen.

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Mit Schuberle = Geist (Gespenst, Spuk) ist gebildet die Verbindg. bliblischer Schuberle = heiliger Geist u. die Zusammensetzg. Schuberleschein (d. h. eigtl. „Gespensterlicht“) = Irrlicht (s. d. betr. Analogie im Zigeunerischen). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 93 (Schuberle = Gespenst); Uracher Jauner- u. Betrügerliste 1792 (268: Schuberlenspflanzer = „ein vorgeblicher Geistererlöser“ [als Betrügerart]); Schöll 272 (Schuberle = Geist, Gespenst); Pfulld. J.-W.-B. 340, 342 (grandiges Schuberle = Gespenst, Tschuberle = Nachtgespenst); Schwäb. Händlerspr. (in Pfedelb. [210, 213]: Schuberle [od. Schubachtle], plur.: Schuberlich = Geist; Schuberlespflanzer = a) Geistererlöser („Tätigkeit des kathol. Pfarrers“); b) Teufel; dazu als Zeitw. es schubert = es spukt). Im sonst. Rotw. findet sich vereinzelt — neben dem Dim. auf -le — auch wohl ein unverkleinertes Schuhwer (od. Schuwe) in gleicher Bedeutg. (s. z. B. Pfister 1812 [305]; v. Grolman 64 u. T.-G. 97; Karmayer G.-D. 218). Die Etymologie des Wortes ist noch nicht festgestellt; vgl. auch Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 15, Anm. 1.

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