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Die jenische Sprache

Note 819 — Anmerkungen.

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Dieselbe Umschreibung ist auch bei den Zigeunern üblich nach Liebich, S. 153 u. 200 (praldūno mui, d. h. „das Obermaul“, = Gaumen; vgl. „Vorbemerkung“, S. 17). — Betr. Giel s. Affengesicht. Das Adj. oberkünftig (= oberer) — als Adv. gebr. = oben — ist der Gegens. zu unterkünftig [s. darüber schon oben unter „Fußsohle“). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 337, 340 (oberkönig = hinauf, oberkinnighauren = aufsitzen); Schwäb. Händlerspr. 484 (oberkünftig = oben); s. auch Pfälz. Händlerspr. 439 (überkindig = gegenüber). Im sonst. Rotw. tritt oberkünftig (ebenso wie s. Gegens. unterkünftig) z. B. schon im W.-B. v. St. Georgen 1750 (218) auf, ist dagegen in d. Neuzeit hauptsächl. Kundenausdr. geworden. S. darüber sowie über die Etymologie das Näh. schon oben unter „Fußsohle“.

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