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Die jenische Sprache

Note 813 — Anmerkungen.

Reading edition

Zu Kober od. (seltener) Koberei, Synon. zu Beiz (Beizerei) s. d. Zusammensetzgn. Lanengerkober (= Lanengerbeiz) u. die Ableitung Koberer = Wirt (Gast-, Schankwirt), femin. Kobere. Bemerkenswert erscheint, daß auch Kober in Wittichs Jenisch das Wirtshaus bedeutet, während es im Rotwelsch (ebenso wie d. längere Koberer) i. d. R. für den Wirt vorkommt (über Ausnahmen s. Groß’ Archiv Bd. 43, S. 24, Anm. 3 [zu S. 23] a. E). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 101 (Koberbeis = Wirtshaus); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 68 (Kober = Diebswirt); Schwäb. Händlerspr. 488 (Koberer = Wirt, Koberei = Wirtschaft); s. auch Metzer Jenisch 217 (Koberei = Wirtshaus). Über weitere Belege aus dem Rotw. usw. sowie die (nicht sichere, vielleicht aber zu dem hebr. châber = „Gefährte, Genosse“ in Beziehung zu setzende) Etymologie s. ausführl. Groß’ Archiv, Bd. 43, S. 22 ff. u. d. Anmkgn. vbd. m. Bd. 38, S. 197, Anm. 2 — Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 59 hat keine Erklärung gegeben.

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