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Die jenische Sprache

Note 802 — Anmerkungen.

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Mit Strohbutzer (Dimin. Strohbutzerle = „Küchlein“, d. h. Gänschen) sind gebildet die Verbindung grandich Strohbutzer = Schwan (s. dazu die Bemerkg. zu dem Synon. gr. Babing [oben Anm. 801]) sowie die Zus. Strohbutzerbossert = Gänsefleisch (u. dazu weiter gesicherter Str.-bossert = Gänsebraten), Strohbutzerbäzeme = Gänseeier, Strohbutzerstritt = Gänsefuß, Strohbutzerbikus = Gansessen, Strohbutzerstenkert = Gänsestall. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 92 (Strohbuz od. Budel = Gans); W.-B. des Konst. Hans 254 (Strohbuze); Pfulld. J.-W.-B. 339 (Strohbutzer od. Strohbudel); Schwäb. Händlerspr. 481 (Strâbudel); s. auch noch Regensb. Rotwelsch 489 (Strohbuze). Zur Etymologie: Bei der Form Strohbutzer, dial. = Strohputzer (so z. B. schon Waldheim. Lex. 1726 [187]) liegt es nahe, nur eine weitere Ausgestaltung der noch älteren Form Strohbohrer (s. z. B. schon Lib. Vagat. [55: Stroborer] u. öfter) anzunehmen, die ja keiner bes. Erklärung bedarf. Da jedoch schon seit Anf. des 17. Jahrh. im Rotw. auch die Form Strohbuz(e) u. ä. (s. z. B. schon Schwenters Steganologia um 1620 [137] u. öfter [vgl. dazu die Belege aus dem verw. Quellenkreise]) — u. dann auch bloß Butze, Buhze, Budel u. a. m. — als gleichbedeutend vorkommt, so könnte man diese auch wohl zu Butz(-e) im Sinne von „Person oder Tier von kleiner Gestalt“ (s. dazu Grimm, D. W.-B. II, Sp. 591 unter „Butze“, Nr. 1; Schmeller, Bayer. W.-B. II, Sp. 317; auch Groß’ Archiv, Bd. 42, S. 10 unter „Putz“) in Beziehung setzen. Vgl. im allgem. noch Pott, II, S. 22, A.-L. 612 (unter „Strohbohrer“) vbd. mit 528 (unter „Buze“) u. Günther, Rotwelsch, S. 73, Anm. 74 u. 75.

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