Note 793 — Anmerkungen.
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Streifleng (-ling, plur. -linge), eigtl. = Strumpf findet sich auch noch in folgenden Zusammensetzgn.: a) am Anfang: Streiflingschure = Strumpfband u. Streiflingpflanzer = Strumpfwirker; b) am Ende (außer in d. obigen Vok. noch in) Kafferstreifling = Socken (eigtl. „Männerstrümpfe“). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): W.-B. des Konst. Hans 254 (Streifling = Paar Strümpfe); Pfulld. J.-W.-B. 345 (Form: ebenso, Bedtg.: Strumpf); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 76 (Streifling = Strümpfe); Schwäb. Händlerspr. 484 (wie im Pfulld. J.-W.-B.); s. auch noch Metzer Jenisch 217 (Stre[i]fche = Strumpf). Im sonst. Rotwelsch usw. tritt die Vokabel zunächst in der Bedeutg. „Hose“ (s. schon Lib. Vagat. [55]), erst seit d. 17. Jahrb. auch für „Strumpf“ auf (s. Schwenter’s Steganologia um 1620 [138] u. dann öfter bis zur Gegenwart; vgl. Schütze, S. 94, auch Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 29, Anm. 2). Zur Etymologie (von streifen = „überstreifen [über den Fuß]“) s. Archiv, a. a. O., S. 29: vgl. auch Pott II, S. 37.