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Die jenische Sprache

Note 779 — Anmerkungen.

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Gib (= Frucht, bedeutet bes. auch Getreide sowie — noch spezieller — Weizen und wohl auch Gerste (wie aus der Verbdg. g’funktes Gib [„gebranntes Getreide“ (Gerste)] = Malz [s. d. betr. d. Übereinstimmg. m. d. Zigeun.; vgl, auch schon „Vorbemerkg.“, S. 17] zu schließen sein dürfte). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 339-341 (Gi[e]b = Frucht, Korn, Hafer, für letzteres auch: Spitzgib); Schwäb. Händlerspr. 481 (Gîp = Getreide), im sonst. Rotw. ziemlich selten. Etymologie: Das Wort stammt aus der Zigeunerspr. (vgl. „Einleitung“, S. 30) u. in letzter Linie aus dem Altind. S. Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 647 (unter „Gip“) vbd. m. Pott II, S. 67 (unter „Gieb“), Liebich, S. 136 u. 203, 216 (gīb = Getreide, Korn), Miklosich, Beitr. III, S. 21 u. Denkschriften, Bd. 26, S. 214 (unter „giv“: bei d. deutsch. Zigeun.: gīb = Getreide, Korn), Jühling 222 (Gib = Frucht, Feld) u. Finck, S. 59 (giw = „Getreide [Korn, Weizen, Gerste, Roggen“]).

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