Note 768 — Anmerkungen.
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Mit Schrende = Stube (Gemach, Zimmer) sind gebildet die Verbdgn. grandiche Schrende = Saal) (s. d. betr. Übereinstimmg. m. d. Zigeun.) sowie folgende Zusammensetzgn.: a) am Anfang: Schrendepflanzer = Zimmermann; b) am Ende (außer Mos[s]schrende noch) Sinseschrende = Herrenzimmer, Leileschrende (eigtl. „Nachtstube“) = Wachtstube. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 100 (Schrende = Stube); übereinstimmend (in Form und Bedeutg.) auch: W.-B. des Konst. Hans 254, Schöll 271 u. Pfulld. J.-W.-B. 345; dagegen in der schwäb. Händlerspr. (in Pfedelb. [213]): Schrenze = Stube. Über weitere Belege im Rotwelsch sowie Etymologie des Wortes (das ohne Zweifel deutsch. Ursprungs ist) s. das Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 54, S. 165, Anm. 2 u. dazu etwa auch noch v. Schmid, Schwäb. W.-B., S. 478 (unter „Schrand“).