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Die jenische Sprache

Note 763 — Anmerkungen.

Reading edition

Zu Fürflamme = Schürze vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 99 (Vorflam = Schürz); Pfulld. J.-W.-B. 344 (Flamme = Schürze). Auch in d. sonst. rotw. Quellen ist das Wort teils in der kürzern Form Flamme (od. Flammert), teils in der längeren Vorflamme(rt) od. Fürflamme(rt) u. ä. mehrfach anzutreffen. S. z. B. schon Hildburgh. W.-B. 1753 ff. (227: Flamme); ferner Krünitz’ Encyklopädie 1820 (353: Vorflamme); v. Grolman 21, 22 u. T.-G. 120 (Fürflamm[e], Für- od. Vorflammert od. Flamme, Flammert); Karmayer 52 (Fürflamm [masc. gen.]) Die Etymologie ist zwar nicht ganz sicher, doch ist wohl an den hellen Schein einer weithin leuchtenden (gleichsam „flammenden“) weißen Schürze zu denken; vgl. A.-L. 540 (unter „Flamme“ [wo auch die Nebenbedeutgn. von Flamme(rt) — wie z. B. Hals- od. Schnupftuch — angegeben sind]); s. auch noch Groß’ Archiv, Bd. 42, S. 302 u. Anm. 2. — Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 1538 (unter „Flamme“) hat keine Erklärung hinzugefügt.

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