Note 180 — Anmerkungen.
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Mit blible(n) = beten, auch predigen sind ferner noch zusammengesetzt: nach- u. vorblible(n) = nach- u. vorbeten, sodann (mit dem Stamme blibel- [des Zeitworts]) die Substantive Blibelulma = fromme Leute, auch „Stundenleute“, d. h. Methodisten, Blibelkaffer, -moss, -kitt = „Stundenmann, -frau, -haus“ (in gleichem Sinne) und Blibelschlang (eigtl. „Betkette“) = Rosenkranz (s. d. betr. Übereinstimmg. mit der Zigeunerspr.). Ableitungen sind: das Subst. Bliblerei = Gebet u. das Adj. bliblich = gläubig, heilig (dazu die Verbdg. bliblicher Schuberle = heiliger Geist). In dem verw. Quellenkreise hat das Wort nur die schwäb. Händlerspr. (in Lütz. [214]: b’lipple[n] = beten). Zur Etymologie bietet einigen Aufschluß das veraltete schwäb. Blippenplapper, eine „spöttische Ablautbildung“ für „Plapperer“ (nach Fischer, Schwäb. W.-B. I, Sp. 1206).