Note 178 — Anmerkungen.
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S. auch unter „Weinbeere“ u. „Weintraube“. Zus. mit dem Worte sind (außer Jahre- od. Krachersäftling, das in gleicher Weise für Brombeere, Erdbeere, Heidelbeere u. Himbeere gebräuchl. ist) noch das ähnl. Staubertsäftling = Mehlbeere (so daß Säftling also bes. auch die „Beere“ bedeutet [vgl. Wittichs Bemerkg. im Text], obwohl es dafür [ohne Zus.] im W.-B. — vielleicht bloß versehentlich — nicht aufgeführt ist) sowie (am Anf. stehend) Säftlingsore = Weinberg (s. dazu betr. Sore Näh. unter „Brücke“). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 100 (Saftling = Trauben); Pfulld. J.-W.-B. 343 (Säftling = Rebe); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 75 (Säftling = Traube); Schwäb. Händlerspr. 487 (ebenso; vgl. im Pfedelb. [214]: Säftlingjole = Wein). Der Etymologie nach gehört das Wort natürlich zu unserem gemeinspr. Saft; vgl. Günther, Rotwelsch, S. 61.