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Die jenische Sprache

Note 657 — Anmerkungen.

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Von dem Zeitw. achila, achile(n) = essen (kauen, schmausen, verzehren) ist abgeleitet das Hauptw. Achilerei = (das) Essen (Frühstück, Kost, Mahlzeit, Speisen); s. dazu die Zus.: Fösslingachilerei = Fischessen, Leileachilerei = Nachtessen, Rundlingachilerei = Wurstessen. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schöll 271, 272 (achlen = essen, Achelsore = Eßwaren); Pfulld. J.-W.-B. 337, 339, 342, 345 (acheln = essen, abacheln = abfressen, Achelsore = Eßwaren, Lebensmittel, Speisen); Schwäb. Händlerspr. 480 (ach[e]len [in Pfedelb. (209): achilen] = essen); s. auch Pfälz. Händlerspr. 337 (achîle = essen). Die zuletzt genannten (mit i in der zweiten Silbe gebildeten) Formen kommen auch in der Gauner- u. Kundenspr. vereinzelt vor (s. z. B. Thiele 223 u. A.-L. 516 [Achile-Bajes = Speisehaus, Restaurant]; Ostwald [Ku.] 11 [achielen neben acheln]). Über weitere rotw. Belege im allg. (seit d. Lib. Vagat [52]) sowie die Etymologie (vom gleichbed. hebr. âkal [od. āchal]) s. Groß’ Archiv, Bd. 51, S. 154 (unter „Achelpeter“) vbd. mit Schütze, S. 70; vgl. auch Weber-Günther, S. 162 (mit Angaben über die Verbreitg. in d. deutsch. Mundarten), ferner Fischer, Schwäb. W.-B. I, Sp. 90 (unter „achle[n]“) u. Seiler, Lehnwort IV, Sp. 489.

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