Note 639 — Anmerkungen.
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Das Zeitw. deisen kommt vor für: ermorden (morden), erschlagen, töten (totmachen, totschlagen [Spr.]), unterbringen, vernichten, dann auch spezieller für „erwürgen“ sowie für „schlachten“; dazu die Zus. halbdeist = halbtot u. die Ableitg. Deiser = Mörder od. Totschläger. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 74 (deisen od. teißen = schlagen, Teißerei = Schlägerei); Schwab. Händlerspr. 484, 487 (deißen = töten, metzgen, schlachten, dazu: Klæbedeißer = Pferdemetzger; in Pfedelb. [212]: deisen = schlachten, aber deißen = coire [Grundbedtg. auch hier wohl „schlagen“, vgl. (209): eindeißte Bezem = „eingeschlagene Eier“], ferner in Lütz. [215): deisse[n] = schlagen, Deisser = Metzger u. in Degg. [215]: Deiss = Schlag). Über sonstige rotw. Belege und die (nicht ganz sichere) Etymologie s. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 42, S. 46 u. Anm. 2 u. S. 47 (unter lit. k.: „Teissflamerer“). Auch Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 139 bezeichnet die Etymol. als „unklar“.