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Die jenische Sprache

Note 170 — Anmerkungen.

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Dieselbe Ausdrucksweise haben auch die Zigeuner (s. Liebich, S. 139 u. 174: hakko bersch [d. h. „jedes Jahr“] = alljährlich). — Jane od. Jahne = Jahr findet sich auch noch in den Verbdgn. voriges Ja(h)ne = vorjährig u. nobis dofs Ja(h)ne (d. h. eigtl. „kein gutes Jahr“) = Mißjahr (s. d. betr. d. Zigeunerspr.) u. in den Zus. Ja(h)neschei = Jahrestag u. Neuja(h)ne = Neujahr (Spr). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 94 (Jone = Jahr, daher Jone Gschok = Jahrmarkt); W.-B. des Konst. Hans 257, 259 (Jane = Jahr, Jann = Jahre); Pfulld. J.-W.-B. 341 (Jane = Jahr). Die Etymologie bleibt zweifelhaft. Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 74 hat hingewiesen teils auf Jam = Tag (in der Form Jäm[m]chen = Jahr [s. dazu schon oben „Einleitg.“, S. 26, Anm. 70]), teils auf das hebr. schānā, jüd. schōnō = Jahr, das auch in die Gaunerspr. eingedrungen ist (s. z. B. schon Christensen 1814 [322: Schone], u. dann öfter bis zur Neuzeit [vgl. A.-L. 603 u. Groß 492 (Schono, -num), Rabben 121 u. Ostwald 137 (Schone, -num)]). Jedoch erscheint es vielleicht am einfachsten, auch hier (gleichwie möglicherweise ja bei Jäm[m]chen) nur eine absichtliche Entstellung des Auslauts von „Jahr“ anzunehmen.

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