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Die jenische Sprache

Note 613 — Anmerkungen.

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Tritt = Fuß (auch Fußstapfe, Fußtritt), Ferse, Schenkel, ferner (bei Tieren) Pfote sowie auch Schuh kommt noch vor in der Verbindg. unterkünftiger Tritt (d. h. eigtl. „der untere Fuß“) = Fußsohle (s. d. betr. Übereinstimmg. m. d. Zigeun.) sowie in den folgenden Zusammensetzgn.: a) am Anfang: Trittgrif(f)leng (-ling) (eigtl. „Fußfinger“) = (Fuß-) Zehe (s. d. betr. Übereinstimmg. m. d. Zigeun.); b) am Ende: (außer Lachepatscherstritt noch): Babinger- od. Strohbutzerstritt = Gänsefuß, Traperttritt = Gaul- od. Pferdefuß, Gachne-, Stanzel- od. Stierertritt = Hühnerfuß u. Vordertritt = Vorderfuß. Für „Handschuhmacher“ ist im W.-B. Grif(f)lingstrittpflanzer angeführt, woraus sich Grif(f)lingstritt = Handschuh ergibt, obwohl im Vok. dafür nur Grif(f)lengstrittleng genannt ist. Auch in dem verw. Quellenkr. kommt statt Tritt durchweg in gleicher Bedeutg. das stammverwandte Trittling vor (s. darüber Näh. unter „Ferse“), während sich in der sonst. Gaunerspr. vereinzelt auch Tritt für „Schuh“ findet neben dem (häufigern) Dimin. Trittchen u. ä., das bes. auch in der neueren Kundenspr. u. in den Krämerspr. beliebt ist (vgl. z. B. auch: Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 76 [Trittchen = Stiefel] u. Metzer Jenisch 217 [Trittche = Schuh]). Ausführl. Belege s. (betr. Tritt) in Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 299 u. 309 u. (betr. Trittchen u. ä.) ebds., Bd. 46, S. 18, 19, Anm. 2 vbd. mit Weber-Günther, S. 191/92. Die Etymologie bedarf keiner näheren Erläuterung.

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