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Die jenische Sprache

Note 168 — Anmerkungen.

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Als eine Zus. mit Bos = After (Hinterer) könnte vielleicht aufgefaßt werden Boslem = Exkremente (das wäre dann eigtl. — da Lehm auch im Wittich’schen Vokabular für „Brot“ vorkommt — soviel wie „Afterbrot“). Ebenso scheint ein gewisser Zusammenhang vorzuliegen zwischen Bos u. dem Zeitw. bosen od. bosme = lecken, zu dem möglicherweise die Redensart jann’ mei Bos = „leck mich (im A....)“ (s. d. W.-B.) den Übergang gebildet hat. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 74 (Bos = Podex [ganze Hinterseite]); Schwäb. Händlerspr. 485 (Boß = Podex; vgl. dazu noch in Pfedelb. [211]: muff mei Boß = „l. m. i. A.“). Die Etymologie ist unsicher. Fischer, Schwäb. W.-B. I, Sp. 1303 hat das hebr. bōš = „sich schämen“ herangezogen, jedoch nur mit einem Fragezeichen. Weniger gesucht erscheint es m. E., in Bos zu erblicken nur eine Abkürzung (nach Art der sog. Aphärese) von der Zusammensetzg. Schundbos u. ä. (wörtl. etwa „Kothaus“, zu Schund = Kot u. dgl. [s. oben S. 41, Anm. 139] u. Bos = Haus, älterer rotw. Form für Bais u. ä., aus dem gleichbed. hebr. bajit [vgl. Archiv, Bd. 38, S. 221, Anm. 1]), die sich zu Anfang des 19. Jahrh. in einzelnen Sammlungen der Gaunerspr. als Bezeichnung für den „Hinteren“ findet (so z. B. bei Karmayer 150 [neben Schandbus (138)]; vgl. Pfister 1812 [303: Schonnboos] u. v. Grolman 58 u. 63 u. T.-G. 101 [Schonboos u. Schandbus od. -buß]).

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