Note 603 — Anmerkungen.
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Das Zeitw. hauren hat (ähnl. wie schef[f]ten) die doppelte Bedeutg. von: a) sein u. b) sitzen (niedersitzen). S. zur ersteren Bedeutg. noch die Umschreibung hauret nobis (eigtl. „es ist nichts“) = ungültig, unzweckmäßig (vgl. oben unter „Dietrich“). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 337, 338, 342, 344-46 (hauren = ausruhen, bleiben, liegen, sitzen, oberkinnig hauren = aufsitzen, beducht hauren = still stehen [vgl. dazu betr. beducht: Weigand, W.-B. I, Sp. 225 unter „betuchen“], scheffhauren = warten, Haurigerlaninger = Schildwache); Schwäb. Händlerspr. (in Pfedelb. [209, 210]: hawern = dasein, sein, ghawert = gewesen). Über sonstige Belege im Rotw. sowie die Etymologie des Wortes (vom ältern deutsch, hauren [od. hauern] = „niederhocken, kauern“) s. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 42, S. 27, 28 u. Anm. 1 zu „Haurigerlaninger“).