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Die jenische Sprache

Note 590 — Anmerkungen.

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Das Zeitw. einspronken (s. dazu die Verbdg. eingespronkter Bossert = Pökelfleisch) ist ebenso wie das einfache spronkere = salzen (richtiger doch wohl: spronken?) — u. dazu g’spronkt od. gesprunkt = gesalzen, salzig — eine Ableitung von dem Hauptwort Spronkert = Salz. Mit diesem sind zusammengesetzt: Spronkert-Flössling, Spronkertflotscher od. -schwimmerling (d. h. eigtl. „Salzfisch“) = Hering (s. d. betr. Übereinstimmg m. d. Zigeun.), Spronkertschottel = Salzbüchse, Spronkertbossert = Salzfleisch, Spronkertnolle = Salznapf. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 98 (Sprunkert = Salz); übereinstimmd.: Schöll 271 u. Pfulld. J.-W.-B. 343 (hier [339] auch: einsprunken = einsalzen); Schwäb. Händlerspr. 485 (Sprungert [in Pfedelb. (212): Sprunk] = Salz). Auch die Pfälz. Händlerspr. 439 kennt Sprungert. Über weitere Belege des Wortes in Rotw. (wo es schon seit d. 15. Jahrh. — in sehr wechselnden Formen — auftritt) u. seine (nicht sichere) Etymologie s. Näh. bei Weber-Günther, S. 187/88 (unter „Sprunkert“) vbd. m. Pott II, S. 35, A.-L. 610 u. Hoffmann-Krayer im Schweiz. Archiv für Volkskunde, Bd. III, S. 246, Anm. 132 (die an die Zeitw. „springen“, „sprenkeln“ u. „[be]sprengen“ gedacht haben).

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