Note 565 — Anmerkungen.
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Groanikel od. (häufiger) Groenikel, Syn. zu Balo, findet sich auch in verschied. Zusammensetzgn. (während solche mit Balo nicht gebildet sind) u. zwar: a) am Anfang: Groenikelbenk od. -schure = Sau- od. Schweinehirt, Groenikelstenkert = Sau- od. Schweinestall, Groenikelbossert = Schweinefleisch, Groenikelkemerer = Schweinehändler, Groenikelkafler = Schweinemetzger, Groenikelschwächerle = Schweinezitzen, Groenikelstrauberts = Schweinsborsten; b) am Ende: Flu(h)tegroanikele = Meerschweinchen u. Mameregroanikel = Mutterschwein. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 99 (Kranickel = Schwein); Pfulld. J.-W.-B. 343, 344 (Kronickel = Sau, Schwein); Schwäb. Händlerspr. 486 (Krûnikel, Krônikel [in Pfedelb. (213): Graunickel], auch wohl bloß Nickel = Schwein). Über weitere rotw. Belege sowie die Etymologie (zu mundl. gronen [graunen] u. ä. = „grunzen“ [s. bes. Schmeller, Bayer. W.-B. I, Sp. 1000] u. Ni[c]kel, Abkürzung vom Eigennamen Nikolaus [vgl. oben unter „Bulle“ betr. Hornickel], also eigtl. „Grunznikel“ [wie in Strelitz. Gloss. v. 1747 (214/15)]) s. Groß’ Archiv, Bd. 43, S. 33 u. Anm. 2 (zu „Kronickels-Bumser“); vgl. auch noch Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 849/50 (unter „Gronickel“, mit Anfühg. von bayr. Gronigl = „Murrkopf“ nach Schmeller, a. a .O. 1, Sp. 1772 unter „Nickel“).