Note 554 — Anmerkungen.
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Stupfle = Dorn, Stachel ist in dem verw. Quellenkr. zwar nicht bekannt, dagegen findet sich hier das Zeitw. stupfen = stechen, zu dem das Hauptw. als Ableitg. gehört; vgl. Pfulld. J.-W.-B. 337, 342, 344 (ausstupfen = ausstechen; stupfeln = nähen, Stupfler = Schneider [schon im W.-B. des Konst. Hans dafür: Stupfer]); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 69 u. 75 (stupfen = stechen, erstechen); Schwäb. Händlerspr. (in Pfedelb. [209, 213]: ebenso, sonst [486] dafür: dupfen [worüber Näh. in Wittichs W.-B. unter „stechen“]; vgl. 484, 486: Stupfer = Schneider, Stupflerin = Näherin, womit auch zu vgl. Pleißlen der Killertaler 436 [Stupferles-Penk = Schneider, Stupferles-Senn = Näherin, auch Floh, für erstere Bedtg. auch Stupferin, während Stupfer hier „Gabel“ bedeutet]). Zur Etymologie: das Stammwort stupfen = stechen (s. oben) gehört der südd., insbes. schwäbisch. u. bairischen Mundart an. S. Näh. bei Groß’ Archiv, Bd. 42, S. 79 (unter „Stupfer“) vbd. mir v. Schmid, Schwäb. W.-B., S. 515, Nr. 3 u. Schmeller, Bayer. W.-B. II, Sp. 774. Über den auf den gleichen Stamm zurückgehenden jenisch. Ausdr. Stupfel od. Stupfleng = Igel s. noch weiter unten.