Note 538 — Anmerkungen.
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Glitschin, eigtl. = Schlüssel, dann auch Dietrich findet sich — außer in der Verbindg. nobes dofer Glitschin, ebenfalls = Dietrich (s. oben) — auch noch in folgenden Zusammensetzgn.: a) am Anfang: Glitschinpflanzer = Schlosser; b) am Ende: Kittglitschin = Hausschlüssel, Duftglitschin = Kirchenschlüssel, Sichereglitschin = Küchenschlüssel, Sturmkittglitschin = Rathhausschlüssel, Luberglitschin = Uhrschlüssel. In dem verw. Quellenkr. ist das Wort zwar nicht bekannt, wohl aber kommt es sonst in der neueren Gaunersprache sowie — in ähnl. Formen — auch schon im ältern Rotwelsch vor. S. Groß’ Archiv, Bd. 43, S. 53, Anm. 1 vbd. mit S. 52, Anm. 3. Ebds. S. 52, 53 (im Text) auch ausführl. Angaben über die Etymologie — aus der Zigeunersprache (s. „Einleitung“ S. 30); vgl. dazu auch noch Finck, S. 65 (der jedoch nur die Form klídi[n] anführt, während die älteren Sammlungen meist glitschin u. glitin als gebräuchlichste Form bei d. deutsch. Zig. haben).