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Die jenische Sprache

Note 521 — Anmerkungen.

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Schiebes (davon, fort, weg) kommt in Wittichs W.-B. nur vor in den Wendungen schiebes bosten, pfichen od. schef(f)ten = davongehen (fortgehen); vgl. auch: sich entfernen, entrinnen, entspringen, entweichen, fliehen, weggehen) sowie schiebes bukle = davontragen. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 91 (Schiebes[-]machen = durchgehen od. „echappieren“ [womit im wes. übereinstimmend auch schon d. W.-B. von St. Georgen 1750 (216: Schübes machen, Bdtg. ebenso)]; W.-B. des Konst. Hans 258 (schiabes malochen = fortgehen [vgl. dazu „Einleitung“, S. 27, Anm. 75]; Schöll 273 (schiebes machen = sich aus dem Staube machen); Pfulld. J.-W.-B. 339, 342 (schibes = fort, los, schibisnaschen = scheiden [s. betr. naschen in Wittichs W.-B. unter „fliehen“]); s. auch Metzer Jenisch 216 (schiebes = fort) u. Eifler Hausiererspr. 491 (bod schiebes = geh fort). Zur Etymologie: Am einfachsten ist das Wort schiebes doch wohl (mit Stumme, S. 20) von unserm deutsch. Zeitw. „schieben“ (über dessen Gebrauch im Rotw. zu vgl. Groß’ Archiv, Bd. 47, S. 146 ff.) herzuleiten, jedoch könnten immerhin auch hebr. Vokabeln mit von Einfluß gewesen sein; s. darüber Näh. bei Weigand im „Intelligenzblatt für die Provinz Oberhessen“, Jahrg. 1846, Nr. 73, S. 296 (der zu jüd. Schībes gehen = zu Grunde, verloren gehen das hebr. schêbet = „Ruhe, Aufhören“ herangezogen); vgl. auch A.-L. 599 unter „schieben“ u. Weber-Günther, S. 192.

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