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Die jenische Sprache

Note 492 — Anmerkungen.

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Schar(r)le (Synon. zu Kritsch) kommt in dieser Form und Bedeutung im Dolm. der Gaunerspr. noch nicht vor, vielmehr findet sich hier (93) nur das längere Grandscharle für „Hatschier“, das früher auch in Wittichs Jenisch gebräuchlich gewesene (vgl. „Einleitung“, S. 28), dagegen hat schon das W.-B. des Konst. Hans neben Grandscharle = Hatschier (so: 257, in den „Schmusereyen“) auch noch Scharle = Schultheiß, Dorfvogt (so: 254, im Vokabular), und ebenso führt das Pfulld. J.-W.-B. beide Vokabeln auf (s. 339: Granscharle = Gardist; 346: Scharle = Vogt). Die neueren schwäb. Quellen kennen dagegen nur noch die letztere Form; s. Schwäb. Gaun. u. Kundenspr. 74 u. Schwäb. Händlerspr. 486 (Scharle od. Schârle = Schultheiß). Etymologie: Die Herkunft des Wortes Schar(r)le (auch in Grandscharle) bleibt unsicher; auch Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 790 (unter „Grandscharle“) hat keine Erklärung gegeben. Über Hypothesen s. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 49, S. 347 (unter „Scha[a]rbin[c]k“); ebends. (in Anm. 2) auch noch weitere rotw. Belege für Scha(a)r(r)le u. Gran(d)schar(r)le.

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