Note 154 — Anmerkungen.
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Das Zeitwort febere(n) (-ra) = schreiben oder beschreiben (daher gefebert = schriftlich) kommt noch vor in den Zus.: auf-, aus-, ein-, heraus-, nach-, nieder-, über-, unter- und vorfebern. Mit dem Stamm feber- sind gebildet die Subst. Feberschure = Bleistift (eigentl. „Schreibding“) und Feberklettert = Schreibtisch. Ableitungen sind: Feberer = Schreiber (dazu grandicher Feberer = Schriftgelehrter) und Feberei = Schrift oder (das) Schreiben. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.) Dolm. der Gaunerspr. 98 (febren und Febrer); W.-B. des Konst. Hans 254, 257 (febere und Feberer, ausfeberen = ausschreiben); Schöll 274 (febern = schreiben [in der Bettlerspr.]); Pfulld. J.-W.-B. 337, 341, 344 (hier ebenfalls febern, Feberer und ausfebern, ferner noch Feberei = Schreibzeug); Schwäb. Händlerspr. 480, 486 (fæ̂beren oder fêberen und Pfeberei = Brief). Vgl. auch Pfälz. Händlerspr. 437 (fêwere = schreiben). Zur Etymologie, die Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 996 als „unklar“ bezeichnet, s. Hypothesen (betr. nordischen Ursprungs) in Groß’ Archiv, Bd. 43, S. 64 ff. unter „Feberer“; vgl. dazu auch weiter unten über Fehma (unter „Hand“).