Note 470 — Anmerkungen.
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Maro = Brot (seltener als Lechem od. Lehm) kommt im W.-B. nur in einer Zus. vor, Lanengermaro (eigtl. „Soldatenbrot“) = Kommißbrot (s. d. betr. Übereinstimmg. mit der Zigeunerspr.). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 91 (Marum = Brot, gehechelter, schofel M. = weißes, schwarzes Brot); Pfulld. J.-W.-B. 338 (Maro = Brot, Kächeltemano (sic, Druckf.) = „Bäckerbrot“); Schwäb. Händlerspr. 480 (Maro); s. auch Metzer Jenisch 216 (ebenso). — Über weitere Belege in Rotw. sowie die Etymologie (aus der Zigeunerspr. (vgl. „Einleitung“, S. 30]) s. die Angaben in Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 22, 23 u. Anm. l u. dazu noch Finck, S. 72 (māro). Nach Miklosich, Denkschriften, Bd. 27, S. 10 läßt sich das Wort bis ins Altindische (manḍha = „eine Art Gebäck“) zurückverfolgen.