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Die jenische Sprache

Note 456 — Anmerkungen.

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Schrabiner od. Schrawiner = Kinder, Nachkommen (nur im Plural) scheint weniger gebräuchlich zu sein als Galme (-ma), auch in Verbdgn. u. Zus.; s. jedoch noch dofe Schrabiner und Schrabinermodel als Synon. zu dofe Galme u. Galmamodel (s. d.) Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schwäb. Händlerspr. 483 (Schrawêner = Kinder). — Nach Schütze 90 soll Schrab(b)iner (das auch schon in Ku. III [428] angeführt) gemäß einer Mitteilung eines ostpreußischen „Kunden“ der Plural zu Schrappen = Kind sein. Letzteres findet sich (jedoch meist für die Mehrzahl [„Kinder“]) vereinzelt auch in der Gaunersprache (s. z. B. v. Grolman 64 u. T.-G. 105 [Schrappen = Kinder]; Karmayer 149 (Schrapp od. Schrampen = Kind [also beides sing.]; A.-L. 604 [Schrappen, Schrabben od. Schrammen = Kinder]; Groß 492 [Schrapfen = kleine Kinder]; vgl. ferner noch Hall. Lattcherschmus 492 [Schräppchens = Kinder]). Die Etymologie bleibt unsicher (s. Groß’ Archiv, Bd. 47, S. 140, Anm. 3 a. E.); vgl. A.-L. 604, der das angels. screpan (nach Kluge W.-B., S. 415: crimpan) = „schrumpfen“, das engl. shrimp = „Knirps, Zwerg“ sowie unser volkstüml. spött. Krabbe (eigtl. „kleiner Seekrebs“) für ein kleines (munteres) Kind (s. Paul, W.-B., S. 304 u. Weigand, W.-B. I, Sp. 1131) herangezogen hat. — Über das Synon. Stratz (plur.: Stratze) s. unter „Hurenkind“.

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