Note 443 — Anmerkungen.
Reading edition
Mit Katschete sind im W.-B. keine Zus. gebildet worden, auch fehlt es in dem verw. Quellenkreise und kommt auch sonst im Rotw. nur selten vor (so z. B. bei Pfister 1812 [300: Katschedi, in einer Zusammensetzg.], v. Grolman 33 [Katschedi] u. Karmayer, G.-D. 203 [ebenso]: vgl. auch Miklosich, Beitr., S. 11 u. 22). Über die Etymologie des Wortes aus der Zigeunersprache (vgl. „Einleitung“, S. 30) s. Näh. bei Pott II, S. 160 (unter „Chatschjevava“), Liebich, S. 130 u. 186 (chatschérdi), Miklosich, Beitr. III, S. 11 u. Denkschriften, Bd. 26, S. 218 (unter „chačar“: bei den deutsch. Zig.: chačerdi = Branntwein, Partiz. von chačāva od. chačevava = „brennen, anzünden“), Jühling, S. 220 (Chatschärti = Schnaps) u. Finck, S. 68 (xátšerdi = „Branntwein“).