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Die jenische Sprache

Note 434 — Anmerkungen.

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Mit Goi (= Frau, Weib) kommt noch vor die Verbindg. schofle Goi = Kebsweib (also mit engerem Sinne als lenke Goi, während sonst die Adj. lenk u. schofel ja ungefähr gleichbedeutend gebraucht werden; vgl. Näh. unter „arg“). Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): W.-B. des Konst. Hans 255 (Tschor-Gaya = Frau, die gestohlene Sachen kauft); Schöll 272 (Gaja = Weib); Pfulld. J.-W.-B. 339, 346 (Gai = Frau, Gaie = Weib, Grängoi = Eheweib); Schwäb. Händlerspr. 481 u. 483 (Goie = Frau, Goi = Mädchen) s. auch noch Pfälz. Händlerspr. 437 (Gôje = Frau). Über weitere Belege im Rotw. u. die Etymologie (fem. zu rotw. Goi = „Mann“ [in Zus.], vom hebr. gôi, pl. gojim, = „Volk, Nichtjude, Heide, Christ“) s. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 48, S. 325 ff. vbd. m. 323/24; vgl. auch noch Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 736 (unter „Goi“, Nr. 2).

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