Note 387 — Anmerkungen.
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Fehlinger findet sich schon in den verw. Quellen des 18. Jahrh., jedoch in dem engeren Sinne von „Betrüger mit falschen Arzneien“ (so: Dolm. der Gaunerspr. 90; Synon.: Kasperer [s. oben Anm. 385]; vgl. [89] Feling = Arznei) u. dergl. (s. W.-B. des Konst. Hans 255 [= „falsche Ärzte, Ölträger“]). Eine nähere Einteilung der Fehlinger (in Staats- u. gemeine Fehlinger) gibt dann Schöll 1793 (269/70; vgl. 272: Feling = Arzneien); s. auch noch Schwäb. Falschmünzerprozeß 1791/92 (262) und Uracher Jauner- u. Betrügerliste 1792 (268) sowie weitere Belege in Groß’ Archiv Bd. 42, S. 21 (unter „Fe(h)ling“). In neuerer Zeit ist dagegen der Ausdruck m. Wiss. sonst nirgends mehr gebräuchlich. Zur (nicht sicheren) Etymologie s. das Näh. in Groß’ Archiv Bd. 42, S. 20, 21. Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 1042 hat die Vokabel nicht erklärt.