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Die jenische Sprache

Note 355 — Anmerkungen.

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Lubne hat im W.-B. auch die Bedeutgn.: Hure (Dirne [Buhldirne], Freudenmädchen), Ehebrecherin, Kebsweib (Mätresse). Dazu die Zus. Lubnebenk = „Hurenkerl“ und die Ableitg.: lubnen = „huren“. In dem verw. Quellenkr. ist das Wort unbekannt, dagegen ist es sonst im Rotw., wenngleich selten, anzutreffen. S. darüber sowie über die Etymologie (aus der Zigeunersprache [vgl. „Einleitung“, S. 30]) d. näh. Angaben in Groß’ Archiv, Bd. 38, S. 256/57 u. „Anthropophyteia“, Bd. VIII, S. 19 (vgl. auch Bd. IX, S. 26) u. dazu noch Finck, S. 71 (zig. lúbni [-li, -lin] = „Hure“); vgl. auch noch Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 1311 (unter „Lubegane“). Nach Miklosich, Beitr. I/II, S. 32 u. Denkschriften, Bd. 27, S. 7 geht das Zigeunerwort auf das altind. lubh = „verlangen, begierig sein“ zurück.

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