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Die jenische Sprache

Note 2261 — Anmerkungen.

Reading edition

Zu Rochus vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 77 (Roches od. Broches = Zorn); Schwäb. Händlerspr. 488 (hier nur das Adj. prouches = zornig; vgl. in Pfedelb. [215]: broches = trotzig). Im sonst. Rotw. kommt die Vokabel vorwiegend als Adjektiv vor (s. z. B. Pfister 1812 [286: brooges = bös, feind] u. dann so öfter, mit lateinisch. Endung — brochus = böse — in Krünitz’ Enzyklopädie 1820 [349], in der Handthierka 1820 [354]: braukes = böse, bei Thiele 236 und Fröhlich 1851 [395]: brauges, das auch A.-L. 592 — neben b[e]roges [= zornig, tobend] — hat, desgl. auch Groß 459 [= böse, erzürnt]), jedoch vereinzelt auch als Hauptwort (s. A.-L. 592 u. Groß 487: Roges = Unruhe, Zorn, Toben, desgl. Ostwald 123 [Bedeutg.: Zorn]). Etymologie: Rochus (gleichsam latinisiert), richtiger Roges, stammt her vom hebr. rôgez = „Unruhe, Zorn“, das Adj. b(e)roges usw. aus be rôges, d. h. „im Zorn“. Vgl. A.-L. 592 (unter „Roges“) u. 454 (unter „Rogas“) vbd. mit Fischer, Schwäb. W.-B. I, Sp. 1433.

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