Note 333 — Anmerkungen.
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Spraus = Holz hat auch noch die engeren Bedeutgn.: Block, Dorn, Pfahl, Pflock, Prügel, Scheitholz, Stab, Stecken, Stock; dazu das Dimin. Spräusle = Splitter u. die Ableitung sprausich = hölzern. Zus. mit Spraus sind noch: a) am Anf.: Sprausrande = Holzsack, Sprauskaffer = Holzmacher, Sprauskritzler = Steckbrief (s. Näh. unter diesem Worte; vgl. auch schon „Vorbemerkung“, S. 18, Anm. 46 sowie die Anm. zu „Attest“), Sprauspflanzer = Stockmacher; b) am Ende (außer Stöberspraus): Johlespraus = Weinrebe. Mit Spräusle ist gebildet Funkspreisle (sic) = Zündhölzer. Eine Verbindg. ist grandicher Spraus = Stange (s. d. betr. wes. Übereinstimmg. mit d. Zigeun.) u. a’gefunkter Spraus (eigtl. „angebranntes Holz“) = Kohle. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunersprache 94 (Spraus = Holz); W.-B. des Konst. Hans 255 (Sprauß, Bedeutg. ebenso); Pfulld. J.-W.-B. 340, 346 (Form: ebenso, Bedtg.: auch Wald, Sprausfetzer = Zimmermann); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 77 (Sprausfetzer); Schwäb. Händlerspr. 482, 488 (wie Pfulld. J.-W.-B., dazu in Degg. [215]: Funk-Spraus = Zigarre). Auch das Metzer Jenisch (216) kennt Spraus = Holz. Zur Etymologie des Wortes (wohl verwandt mit unserem gemeinspr. „Sproß“) sowie noch über sonstige Belege im Rotw. s. Groß’ Archiv, Bd. 42, S. 55, Anm. 1.