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Die jenische Sprache

Note 140 — Anmerkungen.

Reading edition

Das Stammwort ist basche(n) = kaufen; vgl. einbaschen (Spr.), verbaschen. Ableitungen davon sind die Subst. Bascher = Käufer, Verbascher = Handelsbursche, Verbaschere = Handelsfrau. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 337, 341 (baschen = kaufen, verbaschen = ausbieten); Schwäb. Händlerspr. 487 (verpassen oder verpâschen = verkaufen). S. auch Metzer Jenisch 217 (verpasse = verkaufen). Zur Etymologie sowie über weitere Belege im Rotw. (schon 1687: verpassen = verkaufen) s. Groß’ Archiv, Bd. 43, S. 62 u. Anm. 1. Der dort (im Anschluß an Schmeller, Paul, Kluge u. a.) vertretenen Ansicht, die das Wort paschen (= schmuggeln usw.) vom französ. passer oder ital. passare (= „[die Landesgrenze] überschreiten“) herleitet (dafür auch z. B. Seiler, Lehnwort III, S. 101 u. Anm. 2), steht noch eine andere gegenüber, die hebräischen Ursprung annimmt; s. darüber Näh. bei H. Klenz, W.-B. nach der neuen deutsch. Rechtschreibung, Leipzig 1904, S. 173, Sp. 3 und Weigand, W.-B. II, Sp. 379. Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 1261 (unter „verpaschen“ u. „verpassen“, Nr. 4) hat keine Erklärung gegeben.

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