Note 1922 — Anmerkungen.
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Zu dupfen = stechen (auch als Subst. Dupfen = Stich, das Stechen) s. d. Zus. Dupfsins = Wundarzt. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 101 (vertupfen = verstechen); Schöll 271 (verdupfen = erstechen); Pfulld. J.-W.-B. 339, 346 (dupfen = verstechen, verlupfen [lies: verdupfen] = erstechen); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 69 u. 75 (dupfen = stechen, tupfen = erstechen); Schwäb. Händlerspr. 486 (dupfen = stechen). Auch sonst noch im (neueren) Rotw. gebr. (s. z. B. Schintermicherl 1807 (288: tupfen = stechen], Pfister bei Christensen 1814 [319: dupfen = stechen] u. a. m.). Zur Etymologie (von unserem gemeinspr., bes. in Süddeutschl. gebräuchl. Zeitw. tupfen = „gelinde spitz anstoßen“) s. Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 472-73 (unter „tupfen“) vbd. mit Weigand, W.-B. II, Sp. 1088; vgl. auch Schmeller, W.-B. I, Sp. 615.