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Die jenische Sprache

Note 135 — Anmerkungen.

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Das Zeitw. bohle(n) (-la) = fallen, werfen (Spr.) kommt noch vor in den Zus. ab-, auf-, einbohlen (= einstürzen), hin-, nach-, nieder-, umbohlen. Zu vergl. (aus d. verw. Quellenkr.): Schwäb. Händlerspr. (in Pfedelb. [209, 210]: bohlen = fallen, nausbolen = hinauswerfen). Für „werfen“ ist bohlen auch in rotw. Quellen des 19. Jahrh. bekannt (s. z. B. Pfister bei Christensen 1814 [317]; v. Grolman 10 u. T.-G. 133; Karmayer G.-D. 192). Etymologie: Nach Fischer, Schwäb. W.-B. I, Sp. 1271 handelt es sich um ein schwäbisches Wort mit der Grundbedeutung „rollen, im Bogen werfen“, ahd. bolôn, mhd. boln = „rollen, werfen, schleudern“ (Lexer, Mhd. Hand-W.-B. I, Sp. 324), das transit. u. intransit. gebraucht wird, so daß daraus auch die Bedeutg. „fallen“ entstehen konnte. Über das stammverwandte Bolle = Kartoffeln s. unter „Bratkartoffeln“.

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