Note 259 — Anmerkungen.
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Das Zeitw. durme(n) bedeutet: schlafen, (schlummern), dann auch: liegen, ruhen; daher: aufdurme eigtl. wohl = „aufhören zu schlafen“; weitere Zus. sind noch: ausdurme(n) = ausschlafen (vgl. ausdurmt = erwacht), ei’durme = einschlafen, herumdurma = herumliegen, hindurmen = (sich) hinlegen, niederdurmen = (sich) niederlegen. Ableitung: das Adj. durmerich = schläfrig. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 344 (Durmklamine = Schlafzimmer [während schlafen hier durch schlaunen wiedergegeben]); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 74, 77 (durmen = schlafen, Durmel = Schlaf, Durmmalfes = Schlafrock); Schwäb. Händlerspr. 485 (durmen [in Pfedelb. (212): dormen] = schlafen, desgl. in Pfedelb. [212]: dormisch = schläfrig, i hab Darming = ich bin schläfrig u. Dormmalfes = Schlafrock). Vgl. auch Pfälz. Händlerspr. 437 (durme = schlafen). Über weitere Belege im Rotw. usw. (seit Anf. des 17. Jahrh.) sowie über die Etymologie (zunächst vielleicht vom deutsch. mundartl. durmeln [turmeln u. ä.]) = taumeln, schlummern, leicht schlafen, Durmel [Turmel u. ä.] = Taumel, Schläfrigkeit, leichter Schlaf [mhd. türmeln, turmeln = taumeln, türmel, turmel = Taumel, Schwindel (vgl. Grimm, D. W.-B. II, Sp. 1733 ff; Schmeller, Bayer. W-B. I, Sp. 621/22 u. a. m.)], das aber auch wohl vom französ. dormir [in letzter Linie also vom lat. dormire] beeinflußt worden [vgl. „Vorbemerkung“, S. 10, Anm. 25 u. 26) s. Näheres bei Weber-Günther, S. 172 u. 174, Anm. 2 vbd. mit Pott II, S. 17, A.-L. 534 u. Günther, Rotwelsch, S. 23, vgl. auch Fischer, Schwab. W.-B. II, Sp. 500 (unter „durme[n]“ vbd. mit Sp. 499 (unter „Durmel“).