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Die jenische Sprache

Note 1496 — Anmerkungen.

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Zu Grabagautschert od. Grabegautschert = Most (u. s. Zus. Gr.-glansert, Gr.-nolle = Mostglas, Mostkrug) vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 72 (Grabbengautscher) u. Schwäb. Händlerspr. 488 (Grabbegautschert [in Pfedelb. (211): -scher]); s. auch Pleißlen der Killertaler 436 (Rappegautscher); wieder anders, nämlich Krabberkautscher bei Ostwald (Ku.) 87. Zur Etymologie: Da gautschen in der schwäb. Mundart allgemein gebräuchlich ist für „schaukeln, (sich) schaukelnd hin- und herbewegen, wiegen, schwanken“ (s. Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 109), so erscheint es sehr verführerisch, den ersten Bestandteil in Grabegautschert u. ä. mit unserem „Graben“ in einen Zusammenhang zu bringen, weil ja der Most den Zecher leicht in den Graben wirft; jedoch hat der Ausdruck damit nichts zu tun, er soll vielmehr (wie die Form Rappegautscher bei den Killertalern am deutlichsten erkennen läßt) herzuleiten sein von Rapp od. Krapp (Krabb, Grab) = Rabe, Krähe (s. Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 690/91 unter „Krapp[e]“) und würde demnach (weil die Raben häufig auf den Obstbäumen sitzen) soviel bedeuten wie „das Ergebnis des ‚Gautschens‘ der Raben auf den Obstbäumen“, d. i. Obst, Obstmost, Most (nach gefl. Mittlg. von Prof. Dr. O. Meisinger in Karlsruhe); vgl. auch Wiss. Beih. zur Zeitschr. des Allg. Deutsch. Sprachv., 5. Reihe, Heft 36, S. 187 u. Anm. 1. — Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 691 (unter „Krappe[n]gautscher“) weist noch (für die allgemeinere Bedeutg. „saurer Wein“) hin auf den Anklang an „Rachenputzer“; vgl. ebds. V, Sp. 139.

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