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Die jenische Sprache

Note 1479 — Anmerkungen.

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Zu Kechelte = Brötchen (Semmel, Weck) vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 91, 95 (gehechelter Lechem, Lehm od. Marum = weißes Brot, Gehechelter = Kuchen); W.-B. des Konst. Hans 258 (Kächelterleam = Weißbrot); Pfulld. J.-W.-B. 338 (Kächeltermano [sic] = Bäckerbrot); Schwäb. Händlerspr. 488 (Kĕchelte [in Pfedelb. (214): Ghechelter] = Weck, Semmel). Über weitere Belege im Rotw. (wo das Wort zum Teil arg verunstaltet worden] sowie in sonst. Geheimspr. (s. z. B. Frickhöfer Sprache 442 [Gehæ̂chelter = Brötchen]) s. Näh. bei Weber-Günther, S. 189; ebds. auch über die Etymologie des Ausdrucks, über die hier folgendes bemerkt sei. Kechelte(r) ist die schlechte (mundartl.) Aussprache von Gehechelte(r) u. dieses ein substantiviertes Partizip, bei dem eigentl. Lechem (= Brot) od. dergl. zu ergänzen ist (s. W.-B. v. St. Georgen 1750 [219: gehechelter Legum od. Löben = Weißbrot] sowie die oben angeführten älteren schwäb. Quellen). Zu denken ist aber dabei (nach Pott II, S. 24) „an die Beutelung des Mehls, die sich entfernt mit der Aushechelung des Flachses vergleichen läßt“, wie denn hecheln im allgemeinen Sinne (etwa von „schön machen“) früher auch sonst gebraucht worden, so z. B. sogar in der Verbindg. gehechelter Wein für einen solchen, der irgendwie künstlich behandelt war. S. Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 190 vbd. mit Grimm, D. W.-B. IV, 1, Sp. 2335; vgl. auch Schmeller, Bayer. W.-B. I, Sp. 1041.

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