Note 1476 — Anmerkungen.
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S. (betr. Kaflerei u. ä.) Fleischer. — Mit Schnall = Suppe sind ferner noch zusammengesetzt: Gleisschnall = Milchsuppe (Dimin.: Gleisschnälle = Milchsüppchen [Spr.]), Hegesleschnall = Spätzlessuppe (Spr.) u. Rondlingschnall = Wurstsuppe. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): Pfulld. J.-W.-B. 345, 347 (Schnallen = Suppe, Gleisschnalla = Milchsuppe); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 76, 77 (Schnalle = Suppe, Wasserschnalle = Wassersuppe); Schwäb. Händlerspr. 480, 487 (Schnall = Suppe, Wasserschnall = Brotsuppe; vgl. auch [484] Gräbeschnalle = Fallobst); s. auch noch Pfälz. Händlerspr. 438 (Schnell od. Schneltse = Suppe); auch im sonst. Rotw. bekannt in versch. Formen (s. z. B schon im Basl. Gloss. v. 1733 [202]: Schnallen, im 19. Jahrh. [seit Pfister bei Christensen [329]) öfter auch Schnelle). Zur Etymologie (vom mundartl. schnallen = „geräuschvoll schlürfen“ [Schmeller, Bayer. W.-B. II, Sp. 574 u. Grimm, D. W.-B. IX, Sp. 1163 unter „Schnalle“, Nr. 7, 6 u. Sp. 1164 unter „schnallen“, Nr. 2] s. Weber-Günther, S. 180; vgl. auch Wiss. Beih. zur Z. der Allg. Deutsch. Sprachv., 5. Reihe, Heft 36 (1913), S. 186.