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Die jenische Sprache

Note 254 — Anmerkungen.

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Weitere Zus. mit guffe(n) (-fa) = schlagen (prügeln, auch fechten) sind noch: einguffen = einhauen, einschlagen, niederguffa = niederschlagen, verguffen = verhauen, zuguffen = zuschlagen. Ableitungen: Guffe = Schläge (wenn nicht bloß subst. Infin.), Guf(f)es = Hieb(e), Prügel; Guf(f)erei = Fehde, Schlägerei, auch Guffer in den Zusammensetzgn. Galmeguffer = Lehrer, Schullehrer (eigtl. „Kinderprügler“) u. Hertling- od. Kiesguffer = Steinhauer, Steinmetz. Zu vgl. (aus dem verw. Quellenkr.): W.-B. des Konst. Hans 255 (guft = geschlagen); Pfulld. J.-W.-B. 343-345 (gufen = schlagen, prügeln, niedergufen = niederschlagen, Gufes od. Guves = Prügel, Schlag, Streich); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 68, 72, 74 (guffen = schlagen, Guffer = „Bickel“ [d. h. Spitzhacke], Meißel, Gufferei = Schlägerei); Schwäb. Händlerspr. 483, 485-487 (guffen = prügeln, schlagen, Galmeguffer = Lehrer [in U. (214): Galmenguffer, in Pfedelb. (211): Form ebenso, Bedeutg. spezieller: Oberlehrer, während der „Unterlehrer“ Schrazeskneppler (vgl. dazu: Groß’ Archiv, Bd. 47, S. 140) heißt], Hertlingguffer = Steinhauer; speziell in Pfedelb. [212, 213] ferner noch: Gufes = Schläge, Gufferei = Schlägerei, Galmegufferei = Schule u. Guffertemente = Ohrfeige). Vgl. auch noch Pfälz. Händlerspr. 438 (kuffese = schlagen). Über weitere rotw. Belege sowie die Etymologie des Wortes (vom mundartl. [ält. bayr.] Goffe = „Hinterbacke“) s. das Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 47, S. 137 u. Anm. 2; vgl. auch Weber-Günther, S. 178 u. Fischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 905 (der in der Endung -es bei Guf[f]es das hebr. -ôth erblickt [vgl. „Vorbemerkg.“, S. 13, Anm. 32]).

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