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Die jenische Sprache

Note 1468 — Anmerkungen.

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Zu vgl. dazu (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 96 (Tschuri = Messer); Pfulld. J.-W.-B. 342, 345 (ebenso [u. dazu Tschuripflanzer = Messerschmied]; Nebenformen: Schury [= Scheermesser; Syn.; Flader-Schury] od. Schuri [= Stilett]). Zur Etymologie: Es handelt sich hier nicht etwa bloß um eine etwas veränderte Schreibung des (ja allerdings in Wittichs Jenisch sehr speziell verwendeten) Wortes Schure, sondern um eine Entlehnung aus der Zigeunersprache (vgl. „Einleitung“, S. 31). S. darüber die näh. Angaben (einschl. weiterer Belege im Rotw.) in Groß’ Archiv, Bd. 46, S. 22 u. Anm. 1 (unter „Tschuripflanzer“) u. dazu noch Finck, S. 93 (tšuri[n] = Messer). Nach Miklosich, Denkschriften, Bd. 26, S. 197 (unter čurī) läßt sich die Vokabel bis ins Altindische (čhurī od. kšurī) zurückverfolgen.

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