Note 131 — Anmerkungen.
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Auch das (hierin substantivierte) Zeitw. kahla (seltener -le) bedeutet „essen, verzehren“; dazu die Zus. ab-, auf-, auskahla. — Mit der Ableitg. Kahlerei (im wes. gleichbed. mit Bikerei u. Butterei) sind gebildet worden die Zus. Flotschekahlerei = Fischessen u. Groenereikahlerei = Hochzeitsschmaus. Zu vergl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 92 (kahlen = essen); W.-B. des Konst. Hans 259 (z’ kahlet = zu essen); Pfulld. J.-W.-B. 337, 339, 340 (kahlen = abessen, abfressen, kohlen = essen, z’ viel kahlen = überfressen); Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 69 (kahlen); Schwäb. Händlerspr. (U. [214] u. Lütz [214]: khäle[n]). Zur Etymologie (aus der Zigeunerspr. [vgl. oben „Einleitg.“, S. 30]) s. Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 576 (unter „kole[n]“) u. Sp. 165 (unter „kale[n]“) (der übrigens auch „eine Mischung“ mit dem gleichbed., aus d. Hebr. stammenden achlen für möglich hält) vbd. mit Liebich, S. 130, 195 u. 241 (chāwa = ich esse, speise), Miklosich, Beiträge I/II, S. 22 (unter „khād“) u. Denkschriften, Bd. 26, S. 217/18 (unter „cha“: bei d. deutsch. Zig. chāva altind. khād), Jühling 220 (Chalo = Fresser, Chaben = Essen, aber chala = es beißt [anders oben „Einltg.“, S. 30), Finck, S. 67 (Wurzel: xā-).