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Die jenische Sprache

Note 1270 — Anmerkungen.

Reading edition

S. Für Lomel = Klinge, Messerschneide finde ich im Rotw. u. i. d. sonst. Geheimspr. keine Belege. Das Wort soll (nach Wittichs „Einleitg.“, S. 30) aus der Zigeunersprache stammen, auch findet sich bei Liebich, S. 215 in der Tat lommla = Klinge verzeichnet (während in den anderen zigeun. Vokalbularien, auch bei Jühling, etwas Ähnliches nicht anzutreffen ist). Nach Fischer, Schwab. W.-B. IV, Sp. 938 (unter „Lamel“) ist Lamel (od. Lomel) = Messerklinge (insbes. eine lahme, stumpfe) allgem. schwäbisch, und ebenso ist der Ausdr. in Bayern (als Lammel, Lämmel od. Lommel [fem. u. neutr. gen.]; s. Schmeller, Bayer. W.-B. I, Sp. 1470) u. in anderen Gegenden (Kurhessen, Elsaß, Schweiz) bekannt. Er soll nach Fischer (a. a. O. vbd. mit Schmeller, a. a. O.) vom mhd. lâmel (s. Lexer, Mhd. Hand-W.-B. I, Sp. 1816) abzuleiten sein, das seinerseits auf das latein. lamella od. lamina zurückgeht.

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