Note 130 — Anmerkungen.
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Das Zeitw. butten wird in denselben Bedeutungen gebraucht wie biken (daher z. B. auch grandich buttet = satt sowie die Zus. ab-, auf-, ausbutten). Desgl. entspricht die Ableitg. Butterei im wes. den Substantivierungen Bikerei u. Bikus, während es in Zusammensetzgn. seltener vorkommt (vgl. aber Matschebutterei = Fischessen u. Rattebutterei = Nachtessen (s. oben S. 37, Anm. 128). Über das stammverwandte Pu(t)lak = Hunger s. das Nähere unter „Appetit“. Zu vergl. (aus dem verw. Quellenkr.): Dolm. der Gaunerspr. 92 (butten = essen); W.-B. des Konst. Hans 258 (ebenso; vgl. [255] Buttschnurr = „Steigbettler“); Pfulld. J.-W.-B. 337 (butten = essen, schlucken, abbutten = abfressen); Schwäb. Händlerspr. 480 (butten = essen, Butterei = [das] Essen, in U. [214]: Rattebutte[n] = Nachtessen); s. auch Pleißlen der Killertaler (nach Kapff [212]: butten = essen) u. Metzer Jenisch 216 (butte). Zur Etymologie: Nach A.-L. 528 vbd. m. Wagner bei Herrig 226 ist butten wohl eine Nebenform zu ndd. biten = „beißen“ (vgl. schon Ndd. Lib. Vagat [75]: botten, wie noch jetzt im Hennese Flick von Breyell [457]). Vgl. auch Günther, Rotwelsch, S. 52 sowie (über die Verbreitg. des Ausdr. in den südd. Mundarten) Fischer, Schwäb. W.-B. I, Sp. 1564, Nr. 2, der indessen über die Etymologie schweigt.