Note 1152 — Anmerkungen.
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Die Vokabel findet sich (in der Form Stratze als sing. für „Kind“ schlechthin) auch in der Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr. 71, sonst aber m. Wiss. nicht in den Geheimsprachen. Die Etymologie ist unsicher, falls man nicht annehmen will, daß es sich bloß um eine Nebenform oder Entstellung von Schraze handelt, das — gleichfalls für „Kind“ — sowohl im Rotw. überhaupt als auch speziell in dem verw. Quellenkr. vorkommt. Vgl. Pfullend. J.-W.-B. 341 (Schraze = Kind [s. auch Schrada = Knabe]); Schwäb. Händlerspr. 483 (Schrâtze = [kleinere] Kinder [in Degg. (215): auch als sing. = Kind], (Schratzesknippler [in Pfedelb. 211): Schrazeskneppler], d. h. eigtl. „Kinderprügler“, = Lehrer [in Pfedelb.: spez. Unterlehrer im Gegens. zu Galmenguffer, dem Oberlehrer (vgl. dazu schon oben unter „brauchbares Kind“ u. „aufschlagen“)]). Über weitere rotw. Belege für dieses Wort sowie seine (gleichfalls nicht ganz sichere) Etymologie s. d. Näh. in Groß’ Archiv, Bd. 47, S. 140 u. Anm. 3; vgl. auch Weber-Günther, S. 168.