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Die griechische Tänzerin, und andere Novellen

Werke von Arthur Schnitzler

Reading edition

Sterben

Novelle. 8. Auflage. Geheftet 2 Mark, gebunden 3 Mark

Der Dichter und der Arzt haben sich in dieser Erzählung zu gemeinsamer Tat vereint, und was sie vollbracht haben, verdient die größte Anerkennung, um so mehr, als das Sujet an Handlung sehr arm ist und sich nur auf zwei Haupt- und eine Nebenperson beschränkt. Die deutsche Literatur könnte sich glücklich preisen, wenn sie viele solche Bücher hätte wie diese einfache Erzählung.

(Deutsche Revue)

Die Frau des Weisen

Novelletten. 8. Auflage. Geheftet 2 Mark, gebunden 3 Mark

Die Poesie des Vergehens lockt Schnitzler immer und lohnt seine liebevolle Hingabe an die Schatten, die auf den Lebensweg fallen, mit dichterischen Erfolgen. Die Gestalten, die er zeichnet, sind der Reflexion verfallen, aus der Reflexion heraus erstehen die Konflikte. Eine weichgestimmte Natur, hegt er edle Instinkte. Frauen, die Chopin gerne spielen, müssen Schnitzler gerne lesen.

(Neues Wiener Tagblatt)

Leutnant Gustl

Novelle. 18. Auflage. Geheftet 1 Mark, gebunden 2 Mark

Eine bittere Satire vom militärischen Standpunkt aus, aber als Erzählung von prachtvoller Geschlossenheit, in jedem Zuge lebendig, und wie virtuos dabei in der Ausführung! Selten ist das Innere eines in engen Vorurteilen befangenen Menschen, der durch ein Ungefähr in fieberhafte Aufregung gerät, meisterhafter durchleuchtet und dargestellt worden als in dieser auch stofflich höchst spannenden, aus einem einzigen Monolog bestehenden Novelle.

(Dresdner Anzeiger)

Dämmerseelen

Novellen. 12. Auflage. Geheftet 2 Mark, gebunden 3 Mark

Schnitzler beweist auch in seinem neuesten Werkchen jene außerordentliche Treffsicherheit des Tones, die im Konzert der zahlreichen europäischen Musikanten leicht an ihren Sonderakkorden erkannt wird. Von jener weltmännischen Gewandtheit, die nur irrtümlich als oberflächlich gilt, weil sie schamhaft genug ist, heiße Tränen hinter dem heimlichen Wappenschilde des Lächelns zu verbergen, läßt er durch die Maske des spielerisch tändelnden Dandys das wahre Antlitz des sinnenden ernsten Dichters lugen.

(Breslauer Morgenzeitung)

Der Weg ins Freie

Roman. 25. Auflage. Geheftet 5 Mark, gebunden 6 Mark

Je länger dieses Buch in mir nachklingt, desto stärker wird der menschliche Eindruck, den es hinterläßt. Hier ist diese wundervolle Vereinigung, daß man überall spürt, wie stark in dem Dichter Schnitzler der Mensch ist; hier hat der Dichter den Menschen und der Mensch den Dichter beleuchtet, hier ist Leben und Schaffen, künstlerisches, und beinahe möchte man sagen privates Fühlen so vollkommene Einheit, daß man über das Buch hinaus den Eindruck der reinen Individualität empfängt, die es geschrieben hat.

(Die Zeit, Wien)

Masken und Wunder

Novellen, 11. Auflage. Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark

Ein geheimnisreicher Name für ein rätselvolles, ernstes und tiefes Buch! Von den Seelen merkwürdiger Menschen, zumal von Frauen, ist darin gehandelt – skeptisch und mit verhaltener Ironie, aber auch mit der seelischen Tiefe, die wunderliche Menschenschicksale in ihrem Wesen erfaßt und in den feinsten Gründen ihrer Existenz darlegt.

(Generalanzeiger, Mannheim)

Frau Beate und ihr Sohn

Novelle. 12. Auflage. Geheftet Mark 2.50, gebunden Mark 3.50

Aus der Welt weicher Sinnlichkeit und unbewachten Genußtriebs, die uns Schnitzler so oft mit überlegener Ironie geschildert hat, arbeitet er in dieser Meisternovelle eine erschütternde Tragik heraus. Schnitzler hat in dieser novellistischen Tragödie der entweihten Mutterschaft sein Stärkstes geboten.

(Vossische Zeitung, Berlin)

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